Schützen Sie Ihre persönliche Arbeitskraft!

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Die Arbeitskraftabsicherung

Der zweite Teil dieser Serie beschäftigt sich mit dem Thema “Absicherung der Arbeitskraft”. Da die meisten Menschen ihr monatliches Einkommen zum größten Teil durch Arbeit erzielen, sollten sie ihre persönliche Arbeitskraft besonders schützen. Denn nur mit der Hilfe eines regelmäßigen Einkommens ist es möglich, den eigenen Plan zum Aufbau von Vermögen umzusetzen.

Die meisten Menschen kennen wahrscheinlich den heutigen Wert ihrer Arbeitskraft nicht. Dabei wird die persönliche Arbeitskraft in den meisten Fällen die größte aktuelle Vermögensposition sein. Folgendes Beispiel soll den Wert der Arbeitskraft verdeutlichen:

Ein angestellter Bürokaufmann im Alter von 30 Jahren verdient aktuell 1.500 € netto im Monat (12 Gehälter p.a.). Wir nehmen nun an, dass diese Person bis zu ihrem 67. Lebensjahr arbeitet (also noch insgesamt 37 Jahre) und das Gehalt jedes Jahr durchschnittlich um 2% steigt (z.B. aufgrund von Tariflohnerhöhungen oder von Gehaltserhöhungen wegen eines Fortschreitens auf der Karriereleiter). Zinst man nun die künftigen Gehälter mit 6% p.a. ab, so ergibt sich ein heutiger Wert der Arbeitskraft i.H. von ca. 352.000 € (wer sich genauer mit der mathematischen Rechenoperation “Abzinsung/Diskontierung” befassen möchte, findet hier weitere Informationen).

Der Wert der Arbeitskraft ist natürlich vielen Gefahren ausgesetzt. Eine Gefahr ist z.B. die Arbeitslosigkeit. Hiergegen kann man sich allerdings nur zu einem geringen Maße selber schützen (z.B. durch regelmäßiges und eigenständiges Fortbilden).

Aber auch Krankheiten oder Unfälle können dazu führen, dass man dauerhaft nicht mehr in der Lage ist, seinen Beruf auszuüben. Um diese Gefahren abzusichern, gibt es von staatlicher Seite im Rahmen der gesetzlichen Rentenversicherung die sog. “Erwerbsminderungsrente”. Diese ist allerdings in ihrer jetzigen Form wenig geeignet, den Wert der persönlichen Arbeitskraft zu schützen. Besseren Schutz gegen den Verlust der Arbeitskraft infolge einer Krankheit oder eines Unfalls bietet eine private Berufsunfähigkeitsversicherung.

Die Besteuerung einer Berufsunfähigkeitsrente ist in § 55 EstDV geregelt.

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