Das Eisenhower-Prinzip - Erfahre in Teil 3 von "Selbstmanagement - Mehr Zeit für die wichtigen Dinge" Tipps für Deinen Alltag.

in Teil 1 meiner Blog-Serie zum Thema "Selbstmanagement - Mehr Zeit für die wichtigen Dinge" habe ich Dir 3 einfache Tipps für den Einstieg in Dein neues Selbstmanagement gegeben. Eine Möglichkeit zum Auffinden von Aufgaben, die eliminiert werden können habe ich Dir in Teil 2 dieser Blog-Serie aufgezeigt ("Das Paretoprinzip").

In diesem Artikel möchte ich Dir dazu eine weitere Möglichkeit aufzeigen. Es handelt sich um das "Eisenhower-Prinzip"
Der frühere US-Präsident Dwight D. Eisenhower hat dieses einfache, aber dennoch sehr hilfreiche Modell entwickelt. Es hat sich seitdem immer wieder für die Aufgabenplanung sowie inzwischen auch für das Bearbeiten von E-Mails bewährt.

Zunächst sollte Dir klar sein, dass Du Dich vorwiegend nur mit solchen Aufgaben beschäftigen solltest, die am meisten zur Erreichung Deines gesetzten Zieles beitragen. Dabei kann Dir das Setzen von Prioritäten helfen. Das Eisenhower-Diagramm kombiniert die Kriterien "wichtig" und "dringend". So entstehen vier Prioritätenklassen. Für Deine Planung musst Du nun alle anstehenden Aufgaben analysieren, miteinander vergleichen und einordnen. Natürlich ist vieles von dem, was Du zu tun hast, wichtig. Aber welche Deiner Aufgaben sind wichtiger als die anderen? Welche bringen Dich Deinen Zielen näher? So bekommst Du eine erste grobe Rangfolge.

 

Wichtig sind immer die Aufgaben, die Dich Deinen Zielen näher bringen. Dringend sind solche Aufgaben, welche eine sofortige Handlung erfordern, damit negative Konsequenzen vermieden werden.

  • Aufgaben mit der Priorität A sind als erstes zu erledigen. Dein Ziel sollte es sein, möglichst wenige Aufgabe der Priorität A zu haben, da es sich hierbei oftmals um "Krisen- oder Problemfälle" handelt. Wer nur Probleme oder Krisen lösen muss, hat meist keine Zeit mehr, um sein Business weiterzuentwickeln.
  • Danach folgen die Aufgaben der Priorität B. Das sind i.d.R. die Aufgaben, die Dich Deinen Zielen wirklich näher bringen. Daher solltest Du soviel Zeit wie irgendwie möglich in die Abarbeitung der Aufgaben mit der Priorität B investieren. Das wird Dich deutlich nach vorne bringen.
  • Aufgaben der Priorität C solltest Du am besten delegieren. Diese Aufgaben müssen zwar erledigt werden, bringen Dich aber nicht näher an Deine Ziele.
  • Aufgaben mit der Priorität D kannst Du getrost eliminieren bzw. in den Papierkorb werfen. Sie bringen Dich Deinen Zielen nicht näher und negative Konsequenzen sind auch nicht zum erwarten, wenn Du diese Aufgaben nicht erledigst.

Natürlich solltest Du bei den Aufgaben mit den Prioritäten A-C prüfen, ob diese Aufgaben ggf. automatisiert werden können. Mit der Automatisierung sparst Du wiederum noch mehr Zeit. Ein gutes Tool, um Aufgaben nach dem Eisenhower-Prinzip zu segmentieren und zu erledigen ist Todoist (www.todoist.com).

Nach welchem Prinzip arbeitest Du Deine Aufgaben ab? Ich freue mich auf Dein Feedback!